Neue psychosoziale Beratungsstelle in Innsbruck

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Tabu-Thema: Viele trauen sich nicht, Hilfe zu holen.
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Innsbruck – In Innsbruck gibt es nun die Trialogische Beratungsstelle für psychisch erkrankte Personen und deren Angehörige. Der Tiroler Interessenverband für psychosoziale Inklusion (TIPSI), der Tiroler Landesverband für Psychotherapie (TLP) und der Verein für die Hilfe für Angehörige psychisch Erkrankter (HPE) Tirol arbeiteten gemeinsam ein in Österreich einzigartiges Konzept aus. „Ziel ist es, die mit einer psychischen Erkrankung einhergehende Stigmatisierung abzubauen, eine weitere Behandlung einzuleiten und Bewusstsein und Wissen über den Krankheitsverlauf zu vermitteln“, sagt Elmar Kennerth vom TIPSI in einer Pressekonferenz. Das Problem der Hilfesuchenden soll bei der neuen Beratungsstelle aus drei Perspektiven betrachtet werden: jener der Betroffenen, der Angehörigen und der Psychotherapeuten.

Finanziert werden die Beratungsleistungen vom Land Tirol mit jährlich rund 48.000 Euro. „Bitte holen Sie sich bei der Trialogischen Beratungsstelle Hilfe“, appelliert Soziallandesrätin Gabriele Fischer an die Betroffenen. Diese sei anonym und kostenlos (www.tipsi.at). (rosa)


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