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Aufregung um Postings: Schafbauern geben indirektes Ja zum Wildern

Die Befürchtung, dass einige Wölfe illegal getötet werden, steht schon länger im Raum. Dass einzelne Schafbauern in sozialen Netzwerken ein Wildern öffentlich gutheißen, sorgt für Kritik.

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Tirols Schafe sind im Schnitt zwischen 90 und 110 Tagen auf der Alm im Weidegang.
© iStock

Von Liane Pircher

Innsbruck – Nicht nur Naturschutzorganisationen wie der WWF befürchten schon länger, dass Wölfe illegal getötet werden, von einem Fall wurde bereits berichtet. Umso mehr sorgen jüngste Wortmeldungen in sozialen Netzwerken (Facebook) für Kopfschütteln: „Allen Wilderern viel Spaß und lasst’s enk nit erwischen“, heißt es da etwa von Schafbauern im Oberland (siehe Foto unten). Unter dem Statement stehen mehr als 70 „Likes“ bzw. „Gefällt mir“. Sätze, die Öl in die ohnehin hitzig geführte Debatte rund um die Rückkehr der großen Beutegreifer und das Thema Herdenschutz gießen.


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