Weltweit gefeiert, lokal engagiert: Tiroler Komponist Thomas Larcher

Der Komponist und Pianist Thomas Larcher wurde mit dem Tiroler Landespreis für Kunst 2021 ausgezeichnet.

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Thomas Larcher gründete die Klangspuren und leitet Musik im Riesen. Seine Werke werden von internationalen Top-Ensembles gespielt.
© De Moor

Innsbruck – Den Großen Staatspreis für sein bisheriges Schaffen hat Thomas Larcher bereits 2019 erhalten – nun hat auch das Land Tirol nachgezogen: Am Samstag wurde der 1963 in Innsbruck geborene Komponist mit dem Landespreis für Kunst 2021 ausgezeichnet. Die höchste Tiroler Kulturauszeichnung ist mit 14.000 Euro dotiert.

Larcher hat in Wien Komposition und Klavier studiert – und machte zunächst als Pianist internationale Karriere. Als Komponist zählt er seit Langem zu den maßgeblichen Vertretern neuer klassischer Musik. Seine erste Oper, „Das Jagdgewehr“, wurde 2018 bei den Bregenzer Festspielen uraufgeführt. Er arbeitet regelmäßig mit renommierten Orchestern, etwa dem Amsterdamer Concertgebouw oder dem BBC Symphony Orchestra, zusammen. Seine Werke werden international von namhaften Klangkörpern und Solisten aufgeführt. Larcher hat bereits zahlreiche bedeutende Preise erhalten, darunter den New Yorker Stoeger Prize (2014) und den Ernst-Krenek-Preis der Stadt Wien (2018).

1994 gründete Thomas Larcher mit Maria-Luise Mayr das Schwazer Festival Klangspuren, dessen künstlerischer Leiter er bis 2003 war. Inzwischen ist Larcher Obmann des Klangspuren-Vereins. Seit 2004 verantwortet er außerdem die Konzert-Reihe Musik im Riesen. (TT)

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