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„Krise war Weckruf für Europa“: Platter möchte Europa und Regionen stärken

Die EU sei durch Corona zusammengewachsen, sagen der EU-Vertreter in Österreich, Martin Selmayr, und LH Günther Platter. Stichwort Grenzen und Gesundheit: In Krisen müssten Entscheidungen zentraler fallen.

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Europa und gleichzeitig die Regionen stärken: LH Günther Platter (links) mit dem Vertreter der Europäischen Kommission in Österreich, Martin Selmayr.
© Land Tirol/Angerer

Von Alois Vahrner

Innsbruck – In den letzten Tagen hat Selmayr, der seit eineinhalb Jahren die Vertretung der EU-Kommission in Wien leitet, ein umfangreiches Besuchsprogramm in Tirol als Auftakt einer Österreich-Tour abgespult. Nach der Pandemie wolle man jetzt im Rahmen einer „Zukunftsdebatte“ Lehren aus der Krise ziehen. In allen 27 EU-Mitgliedsländern wolle man in Gesprächen gerade auch mit der Bevölkerung die Lektion daraus ziehen, was gut gelaufen ist und was nicht, sagt Selmayr in einem TT-Doppelinterview mit Tirols LH Günther Platter.

„Klare Informationen, was die Bevölkerung wirklich bewegt und wo sie Lob oder Beschwerden hat, bekommt man nicht in Konferenzsälen, sondern direkt vor Ort, im Gespräch mit Beschäftigten, Lehrlingen, Landwirten, sprich den ganz normalen Menschen“, so Selmayr. Deshalb sei man mit dem Fahrrad, dem Zug und teilweise mit einem E-Auto unterwegs gewesen, um „kein unnötiges Gramm CO2 zu produzieren“.


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