RK-Tirol übergab Fackel für Solferino am Brenner

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Tirols RK-Präsident Günther Ennemoser (l.) reichte die Fackel am Brenner an Giorgio Holzmann, RK-Vorstand Provinz Bozen, weiter.
© zeitungsfoto.at/Liebl

Innsbruck – Statt der üblichen zehn Kilometer von Solferino nach Castiglione erstreckte sich die diesjährige Fiaccolata (Fackelzug) des Internationalen Roten Kreuzes über viele Hunderte Kilometer.

Mit der Fiaccolata gedenkt die internationale Rotkreuz- und Rothalbmond-Bewegung jedes Jahr der Schlacht von Solferino, im Zuge derer das Rote Kreuz einst gegründet wurde. Die Fiaccolata 2021 muss – wie schon im letzten Jahr – Corona-bedingt ausgesetzt werden und wurde in einen symbolischen Fackelzug durch Europa umgestaltet.

Die Mitarbeiter des Deutschen Roten Kreuzes haben den Fackelzug am 8. Mai in Münster auf die Reise durch Nordrhein-Westfalen, Baden-Württemberg und Bayern geschickt. Am 15. Juni wurde die Fackel am Walserberg von den Salzburger Kollegen übernommen und mit einem Oldtimer-Rettungswagen nach Hochfilzen gebracht. Dort hat das Rote Kreuz Tirol die Fackel bekommen und begleitet durch die Rotkreuz-Motorradstaffel nach Innsbruck transportiert, wo sie zehn Tage lang das „Licht der Hoffnung“ verbreitet hat. Am Freitag übergab Rotkreuz-Präsident Günther Ennemoser die Fackel am Brenner an Giorgio Holzmann, Vorstand des Roten Kreuzes der Provinz Bozen. Sieben Fahrradfahrer des Italienischen Roten Kreuzes brachten die Flamme anschließend nach Solferino, wo sie vom Präsidenten der Internationalen Rotkreuz- und Rothalbmond-Bewegung, Francesco Rocca, in Empfang genommen wurde.

„Im kommenden Jahr“, so glaubt Präsident Ennemoser fest, „kann die Fiaccolata sicher wieder in Präsenz stattfinden. Darauf dürfen wir uns schon heute freuen. Denn wenn Kollegen aus allen Teilen der Welt gemeinsam an einem Ort einer so wichtigen Sache wie der Gründung des Roten Kreuzes gedenken, dann schafft das eine einzigartige Atmosphäre.“ (TT)

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