Europa und 3-G-Regeln: Hybrides Forum Alpbach mit viel Sicherheit

Das Forum Alpbach findet auch heuer in hybrider Form statt – mit umfassenden Corona-Sicherheitskonzepten und drei europäischen Hauptthemen.

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Das Corona-Sicherheitskonzept wird umfassend sein, das Forum Alpbach findet wieder in hybrider Form statt.
© Rachle

Alpbach – Der langjährige Erste-Bank-Generaldirektor Andreas Treichl übernahm von Franz Fischler die Funktion als Präsident des Europäischen Forums Alpbach und löst damit Franz Fischler ab, bereits seit Herbst 2020 fungiert der Unternehmer und Investor Werner Wutscher als Generalsekretär des Forums.

Die neue Führung werde das Forum Alpbach noch stärker auf das Thema Europa fokussieren, sagte Wutscher gegenüber der TT. „Es geht uns um die Fortführung eines europäischen Erfolgsmodells. Wir wollen aus Alpbach echte Impulse aussenden, die Europa weiterbringen sollen.“

Die drei Themen, um die es quer durch alle Gespräche und Vorträge gehen soll, seien heuer die Sicherheit in Europa (von der Gesundheit bis zur militärischen Frage), der Klimawandel als Handlungsauftrag und Chance sowie die erforderliche Finanzierung der europäischen Zukunftsfragen, so Wutscher. Am 18. August startet in Alpbach die Seminarwoche, am 22. August findet wieder der Tirol-Tag statt. Am 24. August erfolgt die offizielle Eröffnung, die Tagung dauert dann bis 3. September.

Wie im Vorjahr werde man den Kongress auch heuer hybrid, also mit reduzierter Teilnehmerzahl vor Ort sowie digitalen Übertragungen in alle Welt, abhalten. Im Vorjahr waren maximal 800 Teilnehmerinnen und Teilnehmer in Alpbach zugelassen, 5000 waren digital bis nach Amerika und Asien zugeschaltet. Heuer hoffe man auf bis zu 1000 Leute vor Ort (in früheren Jahren ohne Corona-Beschränkungen waren es bis zu 2000).

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Laut Wutscher habe man umfassende Sicherheitskonzepte ausgearbeitet. Bis zur Eröffnung sei es noch möglich, dass die Politik weitere Öffnungsschritte beschließt, die 3-G-Regel (geimpft, genesen oder getestet) werde aber zur Sicherheit aller Kongressteilnehmer auf jeden Fall gelten. Es werde auch eine Registrierung aller Teilnehmerinnen und Teilnehmer bei jeder Veranstaltung geben, sagt der Generalsekretär. Im Vorjahr musste man wegen geringerer Teilnehmerzahl und höherer Kosten einen Abgang von 1 Mio. Euro hinnehmen, heuer hoffe man auf eine schwarze Null.

Wichtig sei laut Wutscher angesichts des auch heuer zu erwartenden Auflaufs von viel Prominenz aus Politik und Wirtschaft, dass „nicht nur die wichtigen, sondern auch die richtigen Leute nach Alpbach kommen“. Daher habe man darauf geachtet, dass wieder viele Junge, Künstler und Wissenschafter aus ganz Europa zum Forum ins vielzitierte „Dorf der Denker“ anreisen werden. Dieser offene Diskussionsgeist mache Alpbach aus. (va)


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