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TT-Leitartikel zum SPÖ-Parteitag: Der Polit-Todestrieb einer Partei

Sie nutzt die Gunst der Stunde nicht für inhaltlich Handfestes. Sie beschäftigt sich einmal mehr mit sich selbst.

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Karin Leitner

Leitartikel

Von Karin Leitner

Bei der SPÖ gibt es das Gesetz der Serie. Immer dann, wenn es für die einstige, langjährige Regierungspartei besser läuft, gibt es öffentlichen Konter aus den eigenen Reihen. Der selbst mäßig erfolgreiche Tiroler Vormann Georg Dornauer war anfangs mit von der Partie. Oberster Störer ist der in seiner Heimat reüssierende burgenländische Landeshauptmann Hans Peter Doskozil.

Ob nun, beim Parteitag, konzertiert oder nicht: Dass Bundesvorsitzende Pamela Rendi-Wagner nur 75 Prozent Zuspruch bekommen hat, sagt viel aus über die Verfasstheit der jetzigen Oppositionspartei. Sie ist schlecht. Zuletzt – das zeigen Umfragen – haben die Sozialdemokraten an Zustimmung zugelegt, die Koalitionäre ÖVP und Grüne haben solche verloren. Was macht eine professionelle Konkurrenten-Truppe in dieser Situation? Sie nutzt sie, präsentiert sich einig – inhaltlich und personell.


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