Gut zu wissen: Was ab 1. Juli in Sachen Corona gelten wird

Mit Juli kommt das weitreichende Aus der Maskenpflicht für Bereiche mit „3 G“, auch bei körpernahen Dienstleistern wie Friseuren. Nachtlokale dürfen öffnen.

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Rückkehr zu Mund-Nasen-Schutz- statt FFP2-Masken: Die Tragepflicht zumindest eines MNS gilt ab dem 1. Juli in geschlossenen Räumen wie zum Beispiel in Öffis, in Kundenbereichen, an Arbeitsorten mit Kundenkontakt und bei Parteienverkehr.
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Wien – Für den gestrigen Abend war die Veröffentlichung der neuen Verordnung mit Details zu den weiteren Lockerungen der Corona-Maßnahmen angekündigt. Diese ließ jedoch auf sich warten. Das könnte auf Unstimmigkeiten zwischen den Koalitionspartnern hindeuten. Lediglich das Gesundheitsministerium präzisierte am Abend die ab Donnerstag geltenden Corona-Lockerungen. Demnach fällt die Sperrstunde, womit auch Nachtlokale wieder aufmachen können, das allerdings zu maximal 75 Prozent befüllt. Im Handel gibt es dafür keine Quadratmeter-Beschränkung mehr. Die Maskenpflicht wird reduziert, noch dazu wird praktisch überall ein Mund-Nasen-Schutz ausreichen. Die Maskenpflicht entfällt auch bei körpernahen Dienstleistern wie Friseuren.

📱 3-G-Regel bleibt aufrecht

Die bekannte 3-G-Regelung, also der Nachweis, geimpft, getestet oder genesen zu sein, bleibt aufrecht. Diese gilt wie schon bisher im Gastgewerbe, bei körpernahen Dienstleistungen, in Beherbergungsbetrieben, für Zusammenkünfte mit mehr als 100 Teilnehmern, in Freizeiteinrichtungen und Kultureinrichtungen (ausgenommen Museen, Bibliotheken, Büchereien und Archive), für Reisebusse und Ausflugsschiffe und an nicht öffentlichen Sportstätten.

Weiterhin bestehen bleibt die Regelung außerdem für Erbringer mobiler Pflege- und Betreuungsdienstleistungen, für Besucher, Mitarbeiter und Neuzugänge in Alten- und Pflegeheimen sowie stationären Wohneinrichtungen der Behindertenhilfe, für Besucher und Bedienstete von Krankenanstalten oder Kuranstalten sowie an sonstigen Orten, an denen Gesundheitsdienstleistungen erbracht werden.

✅ Anzeige- bzw. Bewilligungspflicht für größere Zusammenkünfte

Für Zusammenkünfte ab 100 Personen besteht eine Anzeigepflicht bei der Bezirksverwaltungsbehörde, ab 500 Personen gilt eine Bewilligungspflicht. Eine Personenobergrenze im Rahmen der Corona-Regelungen gibt es nicht mehr.

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Dort, wo 3-G-Nachweise gelten, entfällt die Maskenpflicht grundsätzlich. Ausnahmen gibt es für Alten- und Pflegeheime sowie Gesundheitseinrichtungen, wo allerdings statt FFP2-Maske auch der einfache und weniger wirksame Mund-Nasen-Schutz getragen werden kann.

😷 MNS-Pflicht in geschlossenen Räumen

Die Tragepflicht zumindest eines MNS gilt ab dem 1. Juli in geschlossenen Räumen wie zum Beispiel in öffentlichen Verkehrsmitteln und deren Stationen, Taxis, Seil- und Zahnradbahnen, in Kundenbereichen, an Arbeitsorten mit Kundenkontakt und bei Parteienverkehr.

Die MNS-Verpflichtung besteht auch für Besucher und Mitarbeiter von Alten- und Pflegeheimen, von stationären Wohneinrichtungen der Behindertenhilfe sowie von Kranken- und Kuranstalten. Die Betreiber können aber auch strengere Regeln, also im Regelfall eine Pflicht zur FFP2-Maske verfügen.

🎧 Nachtlokal-Öffnung mit 75 Prozent Auslastung

Für Betriebsstätten des Gastgewerbes, in denen Sitzplätze üblicherweise nicht oder nicht für die überwiegende Dauer des Aufenthalts eingenommen werden, also insbesondere Tanzlokale, Clubs und Diskotheken, gilt ab dem 1. Juli eine Auslastung von höchstens 75 Prozent der Personenkapazität. Die Erhebung von Kontaktdaten bei Personen, die sich länger als 15 Minuten etwa im Lokal oder Hotel aufhalten, bleibt weiterhin bestehen. Festgelegt wird all das in einer neuen Verordnung, die heute vorliegen dürfte. (APA, TT)


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