Unterschriften für Nahversorger seien eine große Chance für Imst

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Die Petition für einen Nahversorger in der Imster Innenstadt hat fast 2300 notariell beglaubigte Unterschriften eingebracht.
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Von Thomas Parth

Imst – Das Fehlen eines „Nahversorgers“ in der Imster Innenstadt lässt seit Juni 2020 die Emotionen hochgehen. Durch eine private und parteifreie Petition konnten nun 2292 Unterschriften in Imst und Umgebung gesammelt werden. Unter ihnen auch acht Gemeinderäte. „Mein ursprünglich gesetztes Ziel von 1000 Unterschriften wurde deutlich überschritten“, freut sich die Initiatorin Katherina Grissemann-Keckeis. Die gesammelten Formulare wurden mittlerweile einem Notar übergeben. Dieser beglaubigte die Unterschriften, worauf die Petition der Stadtgemeinde Imst übergeben werden konnte.

„Am selben Tag habe ich Bürgermeister Stefan Weirather schriftlich um einen Gesprächstermin gebeten“, bestätigt Grissemann-Keckeis, die allen Unterzeichnern dankt. Als nächsten Schritt will sich die Petitions-Initiatorin mit Lebensmittelhändlern in Verbindung setzen. Gemeinsam wolle man darum kämpfen, dass „die Nahversorgung in der Imster Innenstadt wieder gewährleistet ist“. Dieses verbindende Ziel möchte Grissemann-Keckeis als Chance sehen. „Irritiert“ fühle sie sich durch das Schweigen von BM Stefan Weirather (ÖVP), der sich noch zu keinem Gesprächstermin bereit erklärt habe. Auf Nachfrage der TT sicherte BM Weirather umgehend den ausständigen Termin zu. Schließlich sei privates Engagement zu unterstützen, um vielleicht doch auf gemeinsame Lösungen zu kommen.

SP-Gemeinderat Richard Aichwalder glaubt daran, dass die rund 2300 Unterschriften für ein Lebensmittelgeschäft in der Kramergasse das Blatt wenden könnten. Ein Nahversorger-Supermarkt sei „für die Imster in der Innenstadt von großer Wichtigkeit“, lässt Aichwalder per Aussendung wissen. Die Belebung der Innenstadt dürfe nicht mit der Erneuerung des Sparkassenplatzes enden, so Aichwalder.

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