WBC Tirol verpasste das Finale: „Keine Sorge, wir gehen nicht unter“

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WBCT-Kapitän Christophe Koroknai und Co. holen anoch einmal aus: am Freitag gegen Innsbruck, am Samstag in Salzburg.
© Böhm

Innsbruck – Die Ernüchterung war groß, und das ausgerechnet an jenem Wochenende, an dem die weiblichen Kollegen ihren Meistertitel eingefahren hatten. Die Wasserballer vom WBC Tirol mussten zwei Niederlagen einstecken und flogen damit aus dem Rennen um den Meistertitel.

Im Vorjahr schon hatten sie zum ersten Mal seit 2015 das Play-off der besten zwei Teams verpasst. Heuer, nach Umstellung des Modus auf einen Grunddurchgang ohne Finalspiele, spielt der WBCT erneut keine Rolle in der Titelentscheidung – die fällt nun zwischen Graz und Wien am Wochenende. „Dabei waren wir die letzten Jahre im Grunddurchgang immer vorne dabei“, bedauert Kapitän Christophe Koroknai.

Die Bronzemedaille, die den Tirolern noch vor dem Abschlusswochenende – Freitag gegen WBC Innsbruck (Usi, 18.30 Uhr), Samstag in Salzburg (17 Uhr) – sicher ist, tröstet nur bedingt. „Es war eine wilde, abwechslungsreiche Saison. Es gab ein paar Punkte, ein paar Spiele, bei denen das Pendel nicht unbedingt zu unseren Gunsten ausschlug“, analysiert der Mannschaftsführer und meinte damit etwa das Unentschieden vor rund einem Monat gegen Wien in letzter Sekunde. Von drei Punkten blieb nur einer übrig. „Das war einer der Knackpunkte heuer“, sagt Koroknai – abgesehen von Verletzungen oder berufsbedingten Ausfällen wie am Wochenende gegen Wien und Graz: „Wir suchen nicht nach Ausreden, aber wir spüren, dass uns Pavel Kovac nicht mehr täglich in den Hintern tritt.“ Im Herbst 2019 hatte Zoltan Adam als Spielertrainer übernommen. Man werde sich nun in der Sommerpause zusammensetzen und nach der besten Konstellation suchen, sagt Kapitän Koroknai und versichert: „Aber keine Sorge, wir gehen nicht unter.“ Immerhin sei man auch im Cupbewerb im Finale gestanden und die Damen hätten ja ohnehin Gold nach Tirol geholt. (sab)


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