„Erlebniswelt Baustelle“: Mit Sicherheit die Baustelle erkundet

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Elektrotechnik-Innungsmeister Helmut Brenner unterwies Schulkinder auf der Berufsorientierungsmesse „Erlebniswelt Baustelle“.
© Charly Lair

Innsbruck – Mehr als 50.000 Tiroler Kinder kamen seit der Gründung in den Genuss der „Erlebniswelt Baustelle“. Seit dem Jahr 2012 veranstalten die Vereinigung Tiroler Bauwirtschaft und die BAUAkademie Tirol mit Unterstützung der Sparten Gewerbe und Handwerk sowie Industrie diese Erlebnistage. Dabei können Schulklassen mit Kindern im Alter von sechs bis zwölf Jahren spielerisch in 14 Berufe hineinschnuppern, die es für die Errichtung von Bauwerken braucht – vom Bodenleger über den Maurer, Zimmerer, Elektriker und Installateur bis hin zum Dachdecker, Glaser oder Spengler und sogar Gärtner. Drei Wochen lang waren heuer weitere 3000 Schulkinder aus allen Bezirken (außer Lienz) auf eine „Schnupperbaustelle“ nach Innsbruck eingeladen.

„Dabei wäre der Andrang noch viel größer gewesen. Rund 1500 Schülern mussten wir leider absagen“, freut sich Bauinnungsgeschäftsführer Matthias Marth von der Tiroler Wirtschaftskammer über den Erfolg, den er ein bisschen auch darin begründet sieht, dass es die wohl erste und bisher einzige Messe heuer in Tirol sei. Dafür hat die Tiroler Bauwirtschaft auch alles unternommen und das Erfolgskonzept „Erlebniswelt Baustelle“ Corona-tauglich gemacht, sodass es von den Behörden abgenommen und genehmigt wurde. „Wir zeigen in Gesprächen mit den Lehrern, dass das Bauhandwerk großartige Karrierechancen bietet“, erklärte der Gewerbe- und Handwerk-Obmann Franz Jirka. (TT)


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