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Baugrund knapp, horrende Preise: „Da muss was passieren in Tirol“

Gemeinden arbeiten zu wenig mit Raumordnungsverträgen und Vorbehaltsflächen, kritisiert die Neue Heimat: „Sind mit Latein am Ende.“

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Die NHT-Geschäftsführer Hannes Gschwentner (l.) und Markus Pollo: Die gestiegenen Baukosten spürt auch die Neue Heimat.
© NHT/Forcher

Von Max Strozzi

Innsbruck – Wenn die Neue Heimat Tirol (NHT) zum jährlichen Bilanzgespräch lädt, sind Grundstückspreise und Baugrundknappheit stets ein bestimmendes Thema. „Private Bauträger zahlen horrende Grundstückspreise, die Neue Heimat Tirol kann hier nur noch mit Baurechten arbeiten“, erklärte Hannes Gschwentner, Ex-Wohnbaulandesrat und Geschäftsführer des gemeinnützigen Bauträgers: „Da muss was passieren in Tirol.“ Gemeinden würden die Instrumente der Vorbehaltsfläche für sozialen Wohnbau oder die Möglichkeit von Raumordnungsverträgen viel zu wenig nutzen, um sozialen Wohnbau zu ermöglichen. „Die Gemeinden müssten diese Instrumente viel stärker einsetzen. Viele tun das nicht“, kritisiert Gschwentner.


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