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TT-Leitartikel zum Pandemiesommer: Wachsamkeit trifft Wohlfühlmessage

Lockern und nachschärfen gleichzeitig im zweiten Pandemiesommer: Ja, das geht und kann sinnvoll sein, wenn man angesichts von Delta auf der sicheren Seite bleiben will. Auch wenn das die allgemeine Gechilltheit stören mag.

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Der Wiener Bürgermeister Michael Ludwig (SPÖ) geht in Sachen Coronaregeln strenger vor als der Bund.
© GEORG HOCHMUTH

Von Carmen Baumgartner-Pötz

Bevor heute die Wiener Schülerinnen und Schüler in die Sommerferien entlassen werden, heißt es für sie noch ein letztes Mal ab zum Coronatest. Anders als die ausgegebenen Zeugnisse verlieren die berühmt-berüchtigten Ninja-Pässe aber Sonntagfrüh ihre Gültigkeit. Das heißt, Sechs- bis Zwölfjährige, die in der Bundeshauptstadt ins Schwimmbad, in die Sommerbetreung oder in ein Gasthaus wollen, müssen sich testen lassen, denn auch für sie gilt die 3-G-Regel. Das hat Wiens Bürgermeister Michael Ludwig (SPÖ) zwei Tage vor Schulschluss relativ überraschend festgelegt und sich damit den Zorn der ÖVP zugezogen. Formulieren durfte das türkise Unverständnis die darin bereits routinierte Tourismusministerin Elisabeth Köstinger.


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