Plug-in-Hybrid Kia Sorento: Innovative Eleganz mit Luxus-Touch

Der Kia Sorento Plug-in-Hybrid vereint fortschrittliche Antriebstechnologie mit wertiger Innenraumgestaltung, erfrischender Formensprache und hohem Sicherheitsstandard.

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Ein großer Wurf von Kia: die neueste Sorento-Generation mit der spannungsgeladenen Plug-in-Hybridtechnik.
© Höscheler

Von Markus Höscheler

Gschnitz – Es ist wie ein Wunder, dass wir während des zweiwöchigen Tests zwei, drei Mini-Kritikpunkte am Sorento Plug-in-Hybrid herausfinden konnten, während das neue Midsize-SUV von Kia ansonsten ein „Über-den-Klee-Lob“ verdient hat. Nun eben mit dem Minus beginnen? Nein, lassen wir dem viel größeren Plus den Vortritt.

Denn mit dem Sorento der neuesten Generation hat Kia ein schönes, elegantes Auto kreiert, das vor Selbstbewusstsein strotzt. Das Frontdesign mit breitem Kühlergrill, schönen Frontleuchten, sportlich gezeichnetem unteren Lufteinlass zeugt vom Fehlen jeglichen Selbstzweifels des über die Maßen talentierten Designteams. Ein besonderes Sahnestück ist das Heck mit den vertikal betonten Rückleuchten.

Der Innenraum verwöhnt – dank Gold-Ausstattung –mit Volllederbezug, einem volldigitalen Instrumentarium und einem 10,25-Zoll-Touchscreen mit passablem Navigationssystem. Die Smartphone-Anbindung erfolgt problemlos, die Beschallung stellt dank Bose-Sound-System schnell zufrieden. An viele Details hat Kia gedacht, darunter an eine bequeme Sitzheizung sogar für die zweite Sitzreihe, eine Lenkradheizung und an eine umfassende Ausstattung mit Fahrerassistenzsystemen.

Das technische Highlight des Sorento Plug-in ist aber natürlich der Antriebsstrang, der in dieser Kategorie von Kia zum ersten Mal verwendet wird: die Kombination aus einem 1,6-Liter-Vierzylinder-Turbobenziner, einem Elektromotor, einem Automatikgetriebe und einer Allradkonfiguration. Unterm Strich verläuft das Zusammenspiel weitgehend harmonisch, mehr als 40 Kilometer kann das Modell mit Strom fahren, dank eines 13,8-kWh-Lithium-Ionen-Akkus. Ebendieser lässt sich unkompliziert an jeder Haushaltssteckdose beladen – und führt im Idealfall zu geringen Benzinverbräuchen. In unserem Test, der auch Autobahnpassagen beinhaltete, schafften wir es, unter fünf Litern Durchschnittsverbrauch zu bleiben. Nicht nur darüber freuten wir uns, sondern auch über den Langstreckenkomfort und das üppige Raumangebot, das dank umlegbarer Rücksitzlehnen auch den Transport von sperrigen Mountainbikes ermöglicht.

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Und so ließen sich weitere Vorzüge des Sorento Plug-in-Hybrid anfügen – doch es bleibt ein wenig Raum für die Anmerkungen einer eher gefühllosen Lenkung und eines zu bevormundenden Assistenzeinsatzes, denn gelegentlich gibt das Fahrzeug elektronisch motivierte Laute von sich, die nicht sein müssten.


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