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„Hedidadiwarigern“: Unterländer Musikprojekt überzeugt mit Mix

Ein neues Musikprojekt aus dem Tiroler Unterland überzeugt mit einem erfrischenden Mix aus „Ursprung Buam“ und Billie Eilish.

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Mit Astronautenanzug inmitten der Tiroler Bergwelt. "HDWG" bei den schweißtreibenden Dreharbeiten zum Debüt-Video.
© Foidl

Von Hubert Trenkwalder

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Fieberbrunn – Die Sehnsucht nach der viel zitierten Normalität, nach geselligem Beisammensein, Livemusik, zünftiger Zeltfestatmosphäre und natürlich auch nach einem „Festhenei“, also einem Brathendl vom Grill, dieses Verlangen wird von der neuen Tiroler Band Hedidadiwarigern, kurz HDWG, im gleichnamigen Song besungen.

Mit Astronautenanzug inmitten der Tiroler Bergwelt. „HDWG“ bei den schweißtreibenden Dreharbeiten zum Debüt-Video.
© Foidl

„,Festhenei‘ steht in dem Song als Synonym für: Wenn ma uns z’ammreißn und z’ommhoitn, kommen bald wieder gute Zeiten“, erklärt Komponist und Textwriter Max Foidl.

Für den 26-jährigen Fieberbrunner ist der Song eine echte Premiere: „Ich hatte eigentlich keine Ahnung vom Songwriting, dann habe ich mir einige Youtube-Tutorials angeschaut zum Thema ,How to write a Hitsong‘.“ Nach etlichen Bastelstunden hatte Max dann einen Beat, der ihm gefiel, „und damit bin ich dann zu meinem Zuginlehrer Josef Fuchs, der hat wiederum zwei Bläser aus seiner Musikkapelle organisiert, meine Freundin kannte einen Schlagzeuger, und fertig war die Band fürs ,Festhenei‘“, erklärt der junge Musiker und fügt mit einem Augenzwinkern hinzu: „Selber beschreiben wir unsere Musikrichtung als eine Mischung aus Ursprung Buam und Billie Eilish.“

Sich selbst nur nicht zu ernst nehmen, so lautet das Motto der Band, aber die Burschen können auch tiefgründig: „Wir sind überzeugt, dass es vielen Menschen in unterschiedlichsten Lebenssituationen so geht – wir streben stets nach mehr, wünschen uns immer etwas Größeres und besinnen uns zu wenig oft auf das, was wir eigentlich schon haben“, so Foidl, der mit seinen Bandkollegen Josef Fuchs und Tobi Waltl auch etwas Gutes tun möchte: Sämtliche Einnahmen aus dem Song gehen an „Leon and Friends“, ein Forschungsprojekt zur Heilung des seltenen Syngap-Syndroms.

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Und „Festhenei“ ist erst der Anfang: Max Foidl, Josef Fuchs und Tobi Waltl arbeiten gerade an einem Album, das im Herbst veröffentlicht werden soll. Coole Sache und viel Potenzial, so viel ist schon fix.


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