Erneut zahlreiche Risse mit Wolfsverdacht in Tirol, Bär im Oberland

Nach wie vor kommt es zu zahlreichen Schafsrissen quer durch Tirol. In Osttirol wurden über das Wochenende insgesamt 14 getötete Schafe gemeldet. Im Oberland hingegen sollen Risse auf Bären zurückzuführen sein.

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Erneut gab es zahlreiche Risse mit konkretem Wolfsverdacht in Tirol.
© PATRIK STOLLARZ

Innsbruck – Über das Wochenende kam es in Tirol erneut zu zahlreichen Rissen von Schafen. In den Osttiroler Gemeinden Hopfgarten, Prägraten und Außervillgraten wurden insgesamt 14 tote, sieben verletzte und zahlreiche vermisste Schafe gemeldet. Dabei besteht laut einer Aussendung vom Land Tirol ein konkreter Wolfsverdacht. Bereits in der vergangenen Woche wurden in Anras fünf Schafe getötet.

Auch auf einer Alm in Westendorf wurden letzte Woche drei tote Schafe gemeldet. Nunmehr gab es sieben weitere auf einer weiteren Alm. Laut bisheriger Meldungen ist in diesem Gebiet von ca. 20 getöteten Schafen auszugehen. Die verbleibenden Schafe wurden umgehend ins Tal gebracht – die TT berichtete.

Im Oberland, in der Ötztaler Gemeinde Umhausen, gab es indes am Wochenende einen weiteren Hinweis auf einen Bären. Die Begutachtung eines toten Schafs ließ darauf schließen. Ebenso gab es ähnliche Hinweise im Gemeindegebiet von St. Anton am Arlberg. Auch hier soll sich ein großer Beutegreifer an einem Schaf zu schaffen gemacht haben. (TT.com)

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