Medwedew gescheitert, Pole Hurkacz letzter Viertelfinalist in Wimbledon

Der Tennis-Weltranglisten-Zweite Daniil Medwedew hat das Herren-Viertelfinale in Wimbledon verpasst. Der Russe verlor die tags zuvor wegen Regens abgebrochene Partie gegen den Polen Hubert Hurkacz 6:2, 6:7 (2:7), 6:3, 3:6, 3:6.

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Augen zu und durch: Hubert Hurkacz steht überraschend im Wimbledon-Viertelfinale.
© ADRIAN DENNIS

London - Der Schweizer Roger Federer hat sich nach seinem Achtelfinalsieg gegen Lorenzo Sonego (ITA) in Wimbledon besonders über die Unterstützung des Publikums gefreut. Der achtmalige Wimbledon-Gewinner dachte zurück an seine Triumphe, die ihm ohne Fans wie hohle Siege vorgekommen wären: "Natürlich wäre ich Wimbledon-Sieger gewesen, aber es hätte sich auf keinen Fall gleich angefühlt. Daher bin ich so froh darüber, dass das Publikum zurück ist. Ich hoffe, es bleibt so."

Im vergangenen Jahr war der 39-Jährige aufgrund seiner Knieverletzung lange Zeit davon verschont geblieben, vor leeren Rängen zu spielen. Daher ist Federer froh, dass in London nun nach der 50-prozentigen Auslastung zu Beginn immer mehr Fans zugelassen werden. "Es hat sich, um ehrlich zu sein, fast schon angefühlt wie hundert Prozent, weil die Fans hier in Wimbledon so einen tollen Job machen, um uns so ein spezielles Gefühl zu geben", war der Schweizer voll des Lobes.

In seinem 18. Wimbledon-Viertelfinale trifft der Basler nicht wie erwartet auf den als Nummer 2 gesetzten Russen Daniil Medwedew, sondern auf Hubert Hurkacz (14). Der Pole gewann die am Vorabend wegen Regens bei 4:3 im vierten Satz abgebrochene Partie am Dienstag mit 2:6,7:6 (2),3:6,6:3,6:3. Hurkacz, im April Sieger des Masters-1000-Turniers in Miami, steht erstmals bei einem Grand-Slam-Turnier unter den letzten acht. Das bisher einzige Duell mit Federer hat der 24-jährige Wahl-Monegasse 2019 auf Hartplatz verloren. (APA/Reuters)

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