Osttiroler Künstler zieht es heim ins Paradies

Leonard Lorenz hat im Ausland Karriere gemacht. Nun eröffnet er eine Galerie im Elternhaus in Tristach.

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Lorenz vor dem Eingang zum Garten des Elternhauses in Tristach. Eine Skulptur begrüßt die Gäste.
© Oblasser

Von Catharina Oblasser

Tristach – Mit seinen 73 Jahren kann der Bildhauer und Maler Leonard Lorenz auf eine äußerst erfolgreiche Karriere zurückblicken. Seit er als junger Mann seine Heimat Osttirol verlassen hat, um Künstler zu werden, hatte er Ausstellungen in vielen österreichischen Städten, in München, Hamburg, Rom, Basel, Paris oder New York. Öffentliche Aufträge führten den gebürtigen Tristacher unter anderem nach Bozen und Erfurt. Heute lebt Leonard Lorenz mit seiner Familie in der Nähe von München.

Die Bronzeskulptur „Nur eine Rose als Stütze“.
© Oblasser

Nun zieht es den Künstler, der als Lorenz Wendlinger aufwuchs, wieder nach Hause. In seinem Elternhaus in Tristach ist er gerade dabei, eine Galerie einzurichten. Jeden Sommer will er Ausstellungen und Kulturveranstaltungen anbieten.

„Hier ist man mitten im Paradies“, meint Leonard Lorenz, der schon andere, weniger paradiesische Teile der Welt gesehen hat. „Und ich mache das auch zu Ehren meiner Eltern und Großeltern.“ In der Familie Wendlinger habe es seit Generationen große künstlerische Begabungen gegeben, für die aber aus finanziellen Gründen kein Platz war. Ausleben konnte sie bisher nur Lorenz selbst, der sich seine künstlerische Laufbahn hart erkämpft hat.

Die heurige Ausstellung in der „Galerie Lorenz“ zeigt Bilder und Skulpturen aus der Sammlung von Reinhold Koller, der nur einige Häuser entfernt von den Wendlingers in Tristach aufwuchs. Die Eröffnung findet am 24. Juli statt, die Schau läuft bis 29. August.


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