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Querschüsse um Jagd in Haiming gehen weiter

Nach den Querelen rund um die Verlängerung der Jagd am Simmering geht der Streit in die nächste Runde. Ein Alternativangebot liegt vor.

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In Haiming gehen die Wogen weiter hoch, wenn es um die Jagd am Simmering geht. Die Jagdversammlung soll entscheiden, ob es zur Verlängerung oder zu einer Neuvergabe kommen wird.
© Parth

Von Thomas Parth

Haiming – Die Sanierung der Simmering-Alm stand bereits im Mai zur Debatte im Haiminger Gemeinderat. Dort goutierte man den Vorschlag des Bürgermeisters Josef Leitner, die 2023 auslaufende Jagdpacht noch einmal um zehn Jahre zu verlängern. Im Gegenzug erklärten sich die aktuellen Jagdpächter dazu bereit, aus ihrer bisherigen Bleibe in der Simmering-Alm auszuziehen. Wenige Meter entfernt sollte die Gemeinde eine neue Jagdhütte für die „obdachlosen“ Jäger kofinanzieren. BM Josef Leitner sieht in der neuen Hütte, in die die Pächter etliches an Eigenleistungen einbringen würden, eine langfristige Wertsteigerung der Jagd am Simmering. Die Investitionen der Gemeinde würden sich bei der Vergabe in zehn Jahren bezahlt machen. Einige Bürgervertreter stimmten dieser Vorgangsweise zu, da seit Längerem die Platznot in der Simmering-Alm Thema war. Auch bestand Grund zur Annahme, dass man nur noch schwer einen neuen Alm-Hirten bekäme, wenn der aktuelle aufgrund der Schwierigkeiten das Handtuch werfe. Die Jagdversammlung sei am Zug und müsse nur noch der Vertragsverlängerung und dem einstimmigen Gemeinderatsbeschluss Folge leisten.


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