Falsche Identität ging schief: Rumäne in Linz erst recht festgenommen

Ein Rumäne wollte sich mit einer falschen Identität ausweisen, um trotz Aufenthaltsverbots in Österreich bleiben zu können. Dumm nur, dass er sich als Litauer ausgab, der mit europäischem Haftbefehl gesucht wird.

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© APA/Gindl

Linz – Ein Rumäne, der sich eine falsche Identität zugelegt hatte, um trotz Aufenthaltsverbots in Österreich bleiben zu können, ist erst recht in Linz festgenommen worden. Denn er gab sich als Litauer aus, der aber mit europäischen Haftbefehl gesucht wird. Das berichtete die Landespolizeidirektion Oberösterreich in einer Presseaussendung.

Das Landeskriminalamt glaubte den 42-jährigen Litauer, der einen Bezug zu Oberösterreich hat, in Linz geschnappt zu haben. Der Mann steht im Verdacht, in den Niederlanden einen Geschäftseinbruch verübt zu haben. Nach ihm wird im gesamten Schengenraum gefahndet. Doch dann stellte sich heraus, dass es sich bei dem Festgenommenen um einen 48-jährigen Rumänen handelt. Gegen ihn besteht in Österreich ein Aufenthaltsverbot. Um hier bleiben zu können hatte er sich die Identität des Litauers zugelegt. Die Polizei zeigt den Mann wegen Verdachts der Urkundenfälschung und wegen des Gebrauchs fremder Ausweise der Staatsanwaltschaft Linz an. (APA)


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