Sanierung der Innbrücke beginnt im Herbst – und dauert bis Juni 2022

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Die Brücke erhält im Zuge der Arbeiten auch einen neuen Belag.
© Domanig

Innsbruck – Im September startet die Generalsanierung der Innbrücke im Herzen von Innsbruck. Konkret müssen bei der Brücke, die in dieser Form auf die 1980er-Jahre zurückgeht, das Tragwerk neu abgedichtet sowie Fahrbahnaufbau und -übergänge erneuert werden. Die Arbeiten erstrecken sich bis Juni 2022 und kosten ca. 2,2 Mio. Euro. Vorgesehen ist neben einer Neugestaltung des Geländers auch die Angleichung des Rad- und Fußwegniveaus. Der Porphyr-Plattenbelag wird durch einen Beton-Terrazzo-Belag ersetzt. Das bekannte Rudi-Wach-Kreuz bleibt bestehen, muss jedoch während der Arbeiten abgebaut werden.

Laut Stadträtin Uschi Schwarzl werden auch die Anbindungen der Brückenköpfe gestalterisch adaptiert, „um den Blick in die Altstadt und den Waltherpark von der Brücke aus zu öffnen“.

Aufwändige Arbeiten warten zwischen Oktober 2021 und April 2022 auch an der Sill: Da der bestehende Hochwasserschutz im Bereich Hunoldstraße deutliche Mängel aufweise, wird in einer ersten Bauphase die Schutzmauer oberhalb der Friedensbrücke (in Flussrichtung rechts) auf ca. 50 m Länge abgebrochen und neu hergestellt. (TT)


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