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Europarcs plant Neustart für umstrittene Tirol-Projekte

Nach Kritik will Europarcs-Chef angedachte Mobilhome-Parks in Tirol umplanen: weniger Mobilhomes, Verkauf an Anleger wird hinterfragt.

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Europarcs-Group-Vorstand Andries Bruil (vorne) und Klaus Schrittesser, Country Director Europarcs Österreich, wollen die beiden umstrittenen Mobilhome-Projekte auf Tiroler Campingplätzen nun überarbeiten.
© Strozzi

Von Max Strozzi

Leutasch – Die umstrittenen Pläne des niederländischen Ferienparkbetreibers Europarcs haben in den vergangenen Monaten in Tirol einiges in Wallung gebracht. Wie berichtet, planen die Niederländer, auf zwei Campingplätzen in Tirol (Pettneu, Leutasch) flächendeckend Mobilhomes im Chaletstil aufzustellen und sie als Investorenmodelle aufzuziehen – also an Anleger zu verkaufen und an Urlauber zu vermieten. Das Tiroler Campinggesetz wurde geändert, die Europarcs-Projekte liegen auf Eis, beim Projekt in Leutasch wurde ein Baustopp verhängt. Zwischen dem Land bzw. den Behörden und den niederländischen Investoren Europarcs sind die Fronten verhärtet.


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