Schwazer Weidach-Areal: Senioren freuen sich schon jetzt auf Neubau

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Am Weidach-Areal in Schwaz entsteht derzeit ein neues Altenwohnheim mit 93 Betten, Wohnungen und ein Park.
© ROCOCOON Studio for Visual Design

Schwaz – Noch etwa 14 bis 15 Monate wird am Weidach-Areal in Schwaz auf Hochtouren gebaut. Langsam, aber doch wächst das neue Altenwohnheim in die Höhe. „Ende 2022 soll die Übergabe der ersten Baustufe stattfinden“, verrät WE-Geschäftsführer Walter Soier. Die Wohnungseigentum errichtet dort nicht nur ein Altenwohnheim, sondern auch Inklusionswohnungen, geförderte Mietwohnungen, Vereinsräumlichkeiten und einen öffentlichen Park.

Nach dem Brand des Altenwohnheimes im Dezember 2018 kamen die Bewohner in einem Container-Komplex am großzügigen Weidach-Areal unter. Die Baustelle nebenan stört sie aber nicht. „Wir fühlen uns hier gut aufgehoben. Mich stört der Baulärm nicht und sonst tue ich mein Hörgerät raus“, scherzt Bewohnerin Ilse Lochner. Sie hofft sehr, dass sie den Wechsel ins neue Wohnheim erleben darf. Sie freut sich vor allem auf einen kleinen Balkon am Zimmer. Auch Gerda Kröll verspürt schon Vorfreude aufs neue Haus. Sie wirft bereits neugierige Blicke auf das Treiben der Baustelle.

Dort entstehen 92 Pflegebetten. Zudem werden nebenan acht Mietwohnungen und zwei Einheiten Inklusionswohnen errichtet. „Wie der große Park aussehen wird, da sind wir gerade beim Planen und in der Ideenfindung“, sagt Soier. Auf rund 5000 m² soll ein zentraler Platz für alle in der Stadt entstehen.

Nicht so einfach ist laut Soier aber das Einhalten der Baukosten. „Wir kämpfen seit einem halben Jahr mit den Kosten. Aber wir haben ein tolles Team, das sich da sehr einsetzt“, erklärt Soier. Ein schwieriges Thema waren auch die Bäume am Areal – die TT berichtete. Nicht alle konnten erhalten bleiben. Doch derzeit zeigt sich Soier optimistisch: „Es schaut jetzt sehr gut aus“, dass man die restlichen Bäume an der Grundstücksgrenze erhalten könne.

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BM Hans Lintner ist überzeugt, dass man am Weidach-Areal einen Ort schafft, an dem sich alle wohl fühlen.

Die WE investiert 22,1 Mio. Euro in dieser ersten Baustufe. Die Wohnbauförderung des Landes beläuft sich dafür auf rund 10,2 Mio. Euro. (emf)


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