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TT-Leitartikel zur Wolf-Problematik: Den Druck erhöhen

Immer mehr Länder treten dafür ein, den Schutzstatus des Wolfs zu reduzieren. Die EU negiert diese Forderung. Noch.

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Mario Zenhäusern

Leitartikel

Von Mario Zenhäusern

Die Debatte rund um die stark ansteigenden Wild- und Nutztierrisse durch Wölfe und Bären nimmt Woche für Woche an Intensität zu. Mit jedem getöteten Schaf steigen die Emotionen – auf beiden Seiten: bei den betroffenen Tierhaltern und den Tierschützern. Das erschwert die Suche nach einem Ausweg.

Parallel dazu zieht die Problematik immer weitere Kreise. Am Anfang machten in erster Linie die Bauern in Südtirol gegen die großen Beutegreifer mobil. Nach Nord- und Osttirol verirrten sich Wölfe und Bären damals nur vereinzelt. Mittlerweile hat sich die Situation geändert: Mehr als 200 gerissene Schafe allein in Tirol in diesem Jahr dokumentieren dringenden Handlungsbedarf. Nicht anders ist es in einigen Schweizer Kantonen und in Bayern. Auch die mächtige CSU beschäftigt sich in ihrem Wahlprogramm mit dem Thema Wolf und belegt damit die länderübergreifende Dimension des Problems.


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