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Nacktbaden in Tirol: Zeigt her eure Füße, zeigt her eure ... oh!

Enthüllte Körper so weit das Auge reicht: Nacktbaden ist Trend. Aber nicht überall darf man bedenkenlos die Hüllen fallen lassen. So l(i)eben Tiroler Freikörperkultur.

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„Nacktbaden ist Natur und Freiheit“, sagen Freunde der Freikörperkultur. Für den Sommerspaß im Adam- oder Evakostüm gibt es in Tirol einige „Gärten Eden“. Eine Frage von Anstand und Sitte.
© Böhm Thomas

Von Jasmine Hrdina

Sie müssen nicht erröten, wenn Sie das hier lesen und die nackten Tatsachen auf den Bildern studieren. Die Zeiten, in denen entblößte Körper in unseren Breitengraden für große Skandale gesorgt haben, sind schließlich vorbei. Nackt(-sonnen-)baden wird immer beliebter, auch im „Heiligen Land“ Tirol lassen Jung und nicht mehr ganz so Jung an heißen Sommertagen vermehrt alle Hüllen fallen. „Das Gefühl, wenn das Wasser über deinen nackten Körper gleitet, hat etwas Heilsames. Es erdet“, schildert eine 49-jährige Wahltirolerin, die der Freikörperkultur regelmäßig fröhnt. Geniert hat sie sich dabei nie – kannte sie das Freizeitvergnügen, „wie die Natur uns schuf“, doch schon aus Kindheitstagen. Im Griechenlandurlaub zogen die Eltern regelmäßig blank. „Ich denke, wie man mit dem Thema umgeht, hängt stark davon ab, wie man aufgewachsen ist“, konstatiert die „Naturfreundin“.


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