Plus

Gut behütet am Rad: Die Tipps der Experten zum Helmkauf

Helme bieten Schutz für den exponiertesten Körperteil von Radfahrern. Zwei Experten navigieren durch den Begriffe-Dschungel beim Helmkauf – von Tocsen bis zu MIPS.

  • Artikel
  • Diskussion
Die kirschrote Farbe ist zwar ansprechend, doch das Design eines Helms darf nicht allein für dessen Kauf entscheidend sein.
© iStock

Von Judith Sam

Innsbruck – Zum „It-Piece“, mit dem sich Modebewusste schmücken, werden sich Fahrradhelme wohl nie mausern. Sind sie doch in Sachen Coolness-Faktor nur knapp vor Badehauben angesiedelt. „Warum auch? Sicherheit geht hier vor Design“, betont Klaus Felbermayr. Der Intersport Senior Sales Magager Bike&Snow beobachtet trotzdem manchmal, wie Kunden einen Helm beim Kauf zwanghaft an ihren Kopf anpassen wollen: „Nur weil ihnen dessen Aussehen gefällt.“

Dabei gilt es darauf zu achten, dass der Helm wenig wiegt, auch ohne geschlossenen Kinnriemen fest am Kopf sitzt, den von Stirn bis Hinterkopf abdeckt, zwischen Kinn und Gurt ein bis zwei Finger Platz haben und der Helm das Zertifikat EN 1078 trägt. Das garantiert, dass unter anderem Stoßdämpfungsvermögen, Haltbarkeit, Konstruktion und Werkstoffe den Anforderungen entsprechen.

Im aktuellen Test des Vereins für Konsumenteninformation (VKI) konnte zwar keiner der 14 geprüften Allroundhelme ein „Sehr gut“ erzielen. Doch ebenso schützte keiner der Helme zwischen 35 und 160 Euro schlechter als „durchschnittlich“.


Kommentieren


Schlagworte