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Zwei Jahre langer Kampf: Bienenpest traf Landecker Imker schwer

Im Bezirk Landeck konnte das Bienensterben durch die Faulbrut gestoppt werden. Zwei Jahre dauerte der Kampf der Imker.

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Bienen in mehreren Gemeinden des Bezirks Landeck waren in den letzten zwei Jahren in „Quarantäne“.
© Reichle

Von Matthias Reichle

Kaunertal, Landeck – Es ist einer der größten Ausbrüche der so genannten Bienenpest, den Tirol je gesehen hat. Zwei Jahre grassierte die Amerikanische Faulbrut im Bezirk Landeck – sie war zunächst im Kaunertal entdeckt worden, verbreitete sich aber schnell auf andere Gemeinden.

„Der erste Fall wurde am 22. Juni 2019 gemeldet“, erinnert sich der Landecker Amtstierarzt Eduard Martin. Die Behörde errichtete sofort Quarantänegebiete, um die Seuche einzudämmen. Insgesamt elf solcher Sperrzonen mit einem Durchmesser von drei Kilometern wurden ausgewiesen. „Rund 195 Imkerbetriebe waren davon betroffen“, so Martin.


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