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ÖW-Chefin Weddig: „Ausfall der Wintersaison wäre ein Horrorszenario“

Der Tourismus-Sommer läuft laut Österreich-Werbung-Chefin Lisa Weddig stark an. Für die Bewerbung des Winters gibt es ein Rekordbudget.

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Vor allem an den österreichischen Seen ist die Buchungslage sehr gut, sagt die neue Österreich-Werbung-Chefin Lisa Weddig.
© TT, John Ross Group

Von Stefan Eckenrieder

Wien – Nach eineinhalb Jahren Pandemie ist die Urlaubssehnsucht groß. Davon profitiert auch der österreichische Tourismus, sagt Lisa Weddig, die neue Chefin der Österreich Werbung (ÖW) im TT-Gespräch. Ein großer Teil des Sonderbudgets, mit dem die ÖW ausgestattet wurde, soll in die Bewerbung der kommenden Wintersaison fließen. Ein „Winter wie damals“ sei aber nicht zu erwarten, sagt Weddig.

„Aus Deutschland gibt es starke Buchungseingänge, aus Zentral-Osteuropa ist es fast noch stärker“, sagt Weddig, die seit Juni die Leitung der ÖW innehat. Die Buchungen der vergangenen Wochen lägen teils sogar im Vergleich zum Rekordjahr 2019 „deutlich zweistellig im Plus“. „Allerdings fehlen dem Tourismus die ersten 5 Monate“, verweist Weddig auf den langen Lockdown. Den starken Start des Tourismus nach der Wiedereröffnung bestätigen auch Zahlen der Oesterreichischen Nationalbank. Demnach stieg die Zahl der Juni-Nächtigungen im Vergleich zu 2020 um 42 Prozent. Allerdings lagen sie immer noch 41 Prozent unter dem Vorkrisenniveau.


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