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Wachteln aus Neustift: Es muss nicht immer Huhn sein

Anita Siller züchtet Wachteln am Untersillerhof in Neustift. Lang hat sie getüftelt, wie man die Tiere artgerecht aufzieht und am Ende nicht nur Eier, sondern auch gutes Fleisch erhält.

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Anita Siller auf ihrer Wachtel-Beobachtungsbank mit Glückswachtel Hildegard. Klein aber oho sind die Wachtel­eier, die auch als Spiegelei schmecken. In acht Wochen ist der Wachtelnachwuchs ausgewachsen.
© Rudy De Moor

Von Nicole Strozzi

Neustift – Ein Bankerl in einem Hühnerstall (oder sagt man Wachtelstall?) sieht man selten. Genauso selten wie so viele Wachteln auf einem Haufen. „Ich hab ja selbst den ärgsten Vogel“, lacht Anita Siller. „Aber die Bank brauche ich, um die Tiere zu beobachten, denn man lernt nur, wenn man Zeit mit ihnen verbringt.“

Vor etwa acht Monaten startete die 36-Jährige mit ihrer Wachtelzucht am Untersillerhof in Neustift im Stubaital. Abnehmer von Eiern und Fleisch sind sowohl Gastronomen als auch Private. Kleinere Wachteleierproduzenten gäbe es schon in Tirol, sagt Siller, aber was die Bio-Fleischproduktion betrifft, „sind wir angeblich die Einzigen in Westösterreich“.


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