Olympia-Absage war laut IOC-Präsident Bach "nie wirklich eine Option"

Die einfachste Möglichkeit wäre gewesen, die Spiele abzusagen und die Versicherungssumme zu kassieren. Das IOC lasse seine Sportler aber nicht im Stich, sagte Bach.

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IOC-Präsident Thomas Bach bei einer Videopressekonferenz.
© BEHROUZ MEHRI

Tokio – Die Absage der Olympischen Spiele in Tokio (23. Juli bis 8. August) wurde laut IOC-Präsident Thomas Bach nie in Erwägung gezogen. "Das war nie wirklich eine Option. Das IOC lässt die Athleten nicht im Stich", sagte der Deutsche in einer Video-Konferenz gegenüber den Medien.

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Der Verzicht auf die Spiele wegen der Corona-Pandemie und das Kassieren der Versicherungssumme wäre "die einfachste Möglichkeit" gewesen, erklärte Bach. Stattdessen habe das IOC mehr Geld investiert, um die Spiele ein Jahr später veranstalten zu können.

Bach räumte ein, in den vergangenen 15 Monaten "jeden Tag Zweifel" gehabt zu haben. Alle Entscheidungen seien stets von großer Ungewissheit begleitet worden. Darüber habe das IOC aber nicht öffentlich sprechen können. Bach: "Wie kann man sonst einen Athleten überzeugen, sein Training fortzusetzen." (APA)


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