CO2-Reduktion: „Tirol hat gute Chancen, seinen Beitrag zu leisten“

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Den Verkehr macht Umweltlandesrätin Ingrid Felipe als größten Umweltsünder in Tirol aus. Ohne Verlagerung werde es nicht gehen.
© Böhm Thomas

Innsbruck – Tirols Umweltlandesrätin Ingrid Felipe von den Grünen sieht gute Voraussetzungen und Rahmenbedingungen, damit Tirol seinen Beitrag zur CO2-Reduktion leisten könne. „Im Vergleich zu vielen anderen europäischen Regionen und Staaten ist Tirol aufgrund der Topographie und des wirtschaftlichen Wohlstands privilegiert“, meint Felipe. Daher sei der Anteil an erneuerbarer Energie im Land bereits jetzt relativ hoch.

Für die grüne Landesrätin ist eine Reduktion des Verkehrs auf der Straße das Um und Auf, um die Klimaziele zu erreichen. „Eine reine Dekarbonisierung des Verkehrs, ohne eine effiziente Verlagerung des Güterverkehrs auf die Schiene, wird niemals reichen, um die Klimabilanzen langfristig zu verbessern.“

Zu euphorisch will Felipe das Fit-for-55-Paket nicht kommentieren. Sie kenne noch zu wenig Details. Und in Anspielung auf die jüngste Abstimmung zur Eurovignette, die den Verkehr über den Brenner günstiger macht, meint sie: „Da braucht es konkrete Ansagen und Vorgaben an die Mitgliedsstaaten, da sich ansonsten die ambitionierten Ziele des Green Deals oder Fit for 55 schneller in Luft auflösen als die Abgase von Lkw.“ (aheu)


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