Köll wollte Walder „nicht kränken“

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Lienz, Innsbruck – Die Causa Köll vs. Walder ist beigelegt. Gestern gaben beide eine gemeinsame Erklärung ab.

Bei der Causa ging es um Vorwürfe, die Andreas Köll, Verbandsobmann des Bezirkskrankenhauses Lienz, gegen den Arzt und Virologen Gernot Walder erhoben hatte. Hintergrund: Der Vertrag für Gernot Walder am BKH Lienz war nicht verlängert worden, worauf ein Streit ausbrach.

Unter anderem hatte Köll dem Mediziner in einem offenen Brief vorgeworfen, keine Handschlagqualität zu besitzen und für Eklats im Spital verantwortlich zu sein, die beinahe in Handgreiflichkeiten ausgeartet wären. Daraufhin klagte Walder wegen Rufschädigung.

In der gemeinsamen Erklärung heißt es: „Der Obmann Dr. Andreas Köll stellt klar, dass es in seiner Stellungnahme vom 23. Februar 2021 nicht seine Absicht war, Dr. Gernot Walder in seiner persönlichen, beruflichen und medizinischen Integrität zu kränken und ihm persönlich Verfehlungen oder gar körperlich ausartende Auseinandersetzungen vorzuwerfen.“ Auch die hygienefachlichen Leistungen Walders stellt Köll nicht infrage. (TT, co)

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