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91 Tiroler Gemeinden sind stark oder bereits voll verschuldet

Trotz Unterstützungen von Bund und Land in Höhe von 152,5 Mio. Euro ist der Schuldenrucksack schwerer geworden: Verbindlichkeiten betragen 1,4 Mrd. Euro, Haftungen 711 Mio.

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Die Budgetsituation in den Gemeindeämtern und Rathäusern im Land spitzt sich immer mehr zu. Den Kommunen geht das Geld aus.
© Böhm

Von Peter Nindler

Innsbruck – Seit dem Ausbruch der Corona-Krise im März vor einem Jahr müssen die 279 Tiroler Gemeinden und Städte jeden Euro nicht nur zweimal, sondern derzeit gleich dreimal umdrehen. Obwohl sie einer der wichtigsten Konjunkturmotoren in der regionalen Wirtschaft sind. Allein die Einbußen an Steuern und Abgaben betrugen im Vorjahr mehr als 100 Millionen Euro. Zwar haben ihnen Bund und Land mit 152,5 Millionen Euro unter die Arme gegriffen, doch der Schuldenrucksack ist wieder schwerer geworden. Von 1,074 Mrd. Euro sind die Verbindlichkeiten im Jahr 2020 auf 1,182 Milliarden Euro gestiegen.


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