Bischof Glettler weiht restaurierte Orgel in der Imster Johanneskirche

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Die Sies-Orgel in der Imster Johanneskirche stammt von 1884 und war in den vergangenen 25 Jahren außer Funktion.
© Wegleiter

Imst – Es ist ein besonderer Anlass, zu dem heute Abend in der Imster Johanneskirche Diözesanbischof Hermann Glettler erwartet wird. Der Innsbrucker Oberhirte zelebriert um 18.30 Uhr einen feierlichen Gottesdienst, in dessen Rahmen die restaurierte Orgel geweiht wird. Endlich – denn aufgrund der Corona-bedingten Verschiebungen ist es bereits der dritte Anlauf, dem aber heute Abend nichts mehr im Weg stehen sollte. Der Gottesdienst findet jedenfalls unter Einhaltung der aktuellen Corona-Schutzmaßnahmen statt.

Seit Jahrzehnten war das Instrument stumm geblieben. Die notwendige Sanierung der Orgel war ein Kraftakt, an dem sich auch die Imster Schützenkompanie mit einer Benefizaktion maßgeblich beteiligte. Nicht weniger als 11.000 Euro konnten die Schützen im Rahmen eines Konzertes von Oswald Sattler in der Imster Pfarrkirche sammeln und schließlich Stadtpfarrer Alois Oberhuber überreichen.

Die Orgel wurde 1884 von Josef Sies gebaut und gilt als sein letztes Werk. Es verfügt über zehn Register. „Bis auf den Ersatz der zu Kriegszwecken eingeschmolzenen Prospektpfeifen durch minderwertige Pfeifen aus Zink und den Einbau eines elektrischen Gebläses fanden am Instrument seitdem keine baulichen Maßnahmen statt“, erklärt der Kirchenmusiker und Organist der Imster Pfarre, Lukas Wegleiter. Aufgrund großer Verschmutzung und mangelnder Wartung sei das Instrument seit mindestens 25 Jahren außer Funktion gewesen.

Heute erklingt sie beim Festgottesdienst mit Bischof Hermann Glettler. Für die musikalische Gestaltung sorgen der Imster Pfarrchor, Alfred Lang (Flöte, Viola, Orgel) und Lukas Wegleiter (Kantor, Orgel, Chorleitung). (TT)

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