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Sanierung an der Ötztaler Ache: Drei Millionen für freie Fahrt

Die fertige Sanierung des Brunauer Wehrs an der Ötztaler Ache hat viele Gewinner: die Wassergenossenschaft, die Rafter, die Fische und auch die Tiwag als Auftraggeber.

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Das Brunauer Wehr ist kein Hindernis mehr, freuen sich Rafter Marcel Pachler, Stefan Thonhauser (Tiwag), Hubert Wammes (Wassergenossenschaft), BM Fredi Kröll, Tiwag-Chef Johann Herdina und BM Josef Leitner.
© Paschinger

Von Alexander Paschinger

Haiming, Sautens – Als eine der Ausgleichsmaßnahmen für den Ausbau des Kraftwerkes Sellrain-Silz hatte sich der Landesenergieversorger Tiwag das Brunauer Wehr ausgesucht: eine Sperre der Ötztaler Ache für die Waal-Bewässerung von Haiming und Silz, 1948 errichtet und seit 15 Jahren im Visier der Umweltabteilung. Denn die Sperre entsprach nicht mehr der EU-Wasserrahmenrichtlinie, zumal Fischwanderungen an diesem künstlichen, 2,5 Meter hohen Katarakt unmöglich waren.

Drei Millionen Euro investierte daher die Tiwag in den vergangenen neun Monaten in die aufwändigen Arbeiten – und erntete dafür Dank und Anerkennung von der Wassergenossenschaft Haiming, dem Raftingverband und den Standortgemeinden Haiming und Sautens. Denn nun ist der Weg für Rafter wie Fische frei und der Wassergenossenschaft fällt ein für sie unbewältigbarer finanzieller Stein vom Herzen.


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