Es war kein guter Tag für die Tennis-Lokalmatadore in Telfs

Die Telfer Hoffnungen Sandro Kopp und Mick Veldheer schieden beim ITF-Turnier im Einzel und Doppel aus. Drei Österreicher im Viertelfinale.

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Sandro Kopp.
© Kristen

Von Robert Ullmann

Telfs – Sie trainieren gemeinsam. Bei Hakan Dahlbo in Seefeld. Und sie kämpfen gemeinsam um Bundesligapunkte. Für den TC Telfs. Beim ITF-Tennisturnier am Birkenberg spielten Sandro Kopp und Mick Veldheer auch gemeinsam Doppel. Im Achtelfinale des Einzel-Bewerbes „übertrieben“ sie den Teamgeist, schieden fast zur gleichen Zeit aus ...

Dabei fand Kopp gegen die Nummer vier, Gonzalo Lama (CHI), kein Rezept, um siegreich vom Centercourt zu gehen. Der Kramsacher hielt zwar mit dem Tempo des 28-Jährigen mit, konnte Lama bei der 1:6, 2:6-Niederlage aber nie in Bedrängnis bringen, weil der Routinier bei den wichtigen Punkten immer das bessere Ende für sich verbuchen konnte. „Mein Gegner war heute zu gut für mich“, zog Kopp enttäuscht Bilanz. „Er braucht mehr solche Spiele, um solche Partien auch zu gewinnen“, kommentierte Trainer Dahlbo die Niederlage seines 21-jährigen Schützlings.

Mick Veldheer.
© Kristen

Wenig Verständnis („Die emotionalen Ausbrüche waren völlig unnötig“) hatte der Schwede mit dem Auftritt von Mick Veldheer. Der 25-jährige Wahltiroler – er lebt seit 13 Jahren in der Leutasch – meinte selbstkritisch, dass er sich „schlecht bewegt“ und die Chance auf den Einzug ins Viertelfinale wie vor zwei Jahren nicht genützt habe. Nach dem Aus im Doppel gegen die auf Nummer 1 gesetzte Paarung Oberleitner/Podzus (AUT/LAT) trennen sich die Wege des Telfer Duos. Kopp ist beim ITF-Turnier in Kottingbrunn, Veldheer in Luxemburg im Einsatz.

Die Runde der besten acht im Single geht damit heute (ab 9 Uhr) ohne Tiroler, dafür aber mit den Österreichern Gerald Melzer, Filip Misolic und Lukas Neumayer über die Courts. Neben dem Einzel-Viertelfinale (ab 9 Uhr) stehen heute auch das Einzel-Halbfinale und das Doppelfinale auf dem Programm.

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