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„Ich sehe keinen Schafschutz, nur viel Tierleid“: Besuch auf der Gogles Alm

Große Beutegreifer, insbesondere Bär und Wolf, sorgen seit Wochen für Diskussion und Emotion. Ein Ausflug mit Aussichten und Einsichten.

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Die Gogles Alm hat 400 Hektar, Beihirte Mathias Praxmarer und Hirte Michl Pinzger (v. l.), Senn Ewald Jäger (u. l.)
© Falk, Erhart

Fließ – Die Kühe bleiben beim feuchten Wetter nah bei der Gogles Alm. Eine steht vor dem Gatter und will in den Stall. Hirte Michl Pinzger sagt, heute werde er nicht weit fahren, was im Oberland gehen, treiben bedeutet.

Josef Lanzinger, Obmann des Almwirtschaftsvereins, hat zum Lokalaugenschein geladen. Die 85 Melkkühe kommen über Nacht in den Stall, auch sieben Pferde sowie acht Geißen werden versorgt. Die Schweine schnüffeln zwischen den Almrosen. „Im Sommer arbeiten wir sieben Tage die Woche. Um halb 4 Uhr geht es auf, dann wird gemolken.“


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