Brand in Flüchtlings-Hotspot auf Sizilien, Migranten auf der Flucht

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Rom – Ein Brand ist am Sonntagabend im Hotspot von Pozzallo auf Sizilien ausgebrochen. Hoher Rauch stieg von der Flüchtlingseinrichtung auf, nachdem einige Migranten Matratzen und andere Gegenstände in Brand gesetzt hatten. Dutzende tunesische Migranten ergriffen die Flucht. 120 von ihnen wurden in Sicherheit gebracht, darunter circa 20 Minderjährige, berichteten italienische Medien.

Der Bürgermeister von Pozzallo, Roberto Ammatuna, richtete einen eindringlichen Appell an die Polizei. Es müsse so rasch wie möglich eine Lösung für tunesische Migranten gefunden werden, die sich nicht an die Quarantäne hielten, zu der sie im Hotsport gezwungen sind.

Italien ist wieder mit Migrantenbewegungen konfrontiert. 24.622 Migranten erreichten nach Seefahrten über das Mittelmeer Süditalien. Im Vergleichszeitraum 2020 waren es 9764 gewesen, teilte das italienische Innenministerium mit. (APA)


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