Die Unruhe kam bei den Swarco Raiders nur von außen

Die Swarco Raiders stehen im AFL-Finale – intern hat daran niemand gezweifelt. Nun wartet Ende Juli der Dauerrivale aus Wien.

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Die Footballer der Swarco Raiders (schwarzer Dress) hatten gegen die Danube Dragons alles fest im Griff.
© Kristen

Von Daniel Suckert

Innsbruck – Wenn man über Jahre hinweg derart dominant den heimischen Football prägt, dann sind drei Niederlagen (zwei AFL; eine CEFL) en suite besorgniserregend. Nicht aber für die Raiders-Kabine, wie Kapitän Adrian Platzgummer am Tag nach dem Einzug in den Austrian Bowl klarstellte: „Uns haben die Niederlagen nicht beunruhigt, denn wir haben gewusst, woran es lag.“

Routiniers wie Platzgummer oder Quarterback Sean Shelton ließen sich von den Rückschlägen so gar nicht aus dem Takt bringen. Mit dem Beginn der Play-offs war klar, jetzt geht es ans Eingemachte und „das mögen wir einfach. Das ist unsere Zeit, da sind wir als Raiders immer zur Stelle“, ergänzte Wide Receiver Platzgummer selbstbewusst. „Das sind die Spiele, für die wir das ganze Jahr so hart trainieren, und für die spielst du Football.“

Der rot-weiß-rote Meister des Jahres 2010, Danube Dragons, kam hochmotiviert nach Tirol – die entscheidenden „Big Plays“ gelangen aber den Hausherren. Nach der Führung im ersten Viertel gaben die Raiders diese auch nicht mehr ab. Bis ins letzte Viertel wirkte die Partie vor 2000 Zuschauern am Tivoli dennoch so, als wäre alles möglich. Am Ende war der Triumph aber verdient.

Und ließ die Stimmung in der Kabine der Innsbrucker dementsprechend steigen: „Es war nach dem Halbfinale wirklich das erste Mal in dieser Saison, dass wir uns gedacht haben: ,Wow, das war ein richtig gutes Spiel von uns.‘ Erfreulich natürlich, dass uns das nun in der wichtigsten Zeit der Saison gelungen ist“, ergänzte Platzgummer.

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Schon unter der Woche hatte Headcoach Kevin Herron jede Menge Mentalität bei seinen Jungs gesehen. „Es waren die besten Trainings der Saison.“ Nun wartet Ende Juli der Dauerrivale aus Wien. Obwohl sich die Vikings gestern gegen die Graz Giants hart taten und am Ende nur 21:18 gewannen. Platzgummer: „Wir wissen, was uns gegen die Vikings erwartet.“


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