Zahlreiche Wanderer gerieten auf E5-Route in Zams in alpine Notlage

Am Sonntag gerieten zwei Gruppen ‒ eine davon sogar mit rund 70 Wanderern ‒ auf der E5-Wanderroute in Notlage. Einmal rückte die Bergrettung aus, ein weiteres Mal die Polizei. Die Wanderer der zweiten Gruppe konnten ihre Tour fortsetzen.

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Zams ‒ Am Sonntag gegen 16.30 Uhr setzte eine elfköpfige Wandergruppe im Bereich der Unterlochalpe einen Notruf ab. Die Fernwanderer waren am Fernwanderweg E5 in Richtung Zams unterwegs, als sie auf etwa 1400 Meter Seehöhe feststellen mussten, dass der Weg auf einer Länge von etwa 80 Metern von einer Mure weggerissen worden war.

Die Personen mussten von einem Polizeihubschrauber geborgen werden und wurden unverletzt nach Zams geflogen.

Bachquerung nur mit Hilfe der Bergrettung möglich

Bereits gegen 11.30 Uhr wollte eine Gruppe von rund 70 Personen auf der E5 den Zammerlochbach überqueren: Weil der Bach aber so stark angestiegen war, war dieses Vorhaben unmöglich.

Vier Einsatzkräfte der Bergrettung Landeck/Zams wurden zum Vorfallsort geflogen. Die Helfer spannten ein Seil über den Bach und konnten so allen Personen ein Überquerung ermöglichen. Alle Wanderer konnten ihre Wanderung in Richtung Zams fortsetzen. (TT.com)

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