Innsbrucker Immobiliengesellschaft baute um mehr als 50 Mio. Euro

Innsbrucker Immobiliengesellschaft blickt auf gutes Wirtschaftsjahr zurück, die Bilanzsumme lag wieder über der Milliardengrenze.

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Innsbruck – Trotz schwieriger Rahmenbedingungen zieht die Innsbrucker Immobiliengesellschaft (IIG) zufrieden Bilanz über das Geschäftsjahr 2020: Mit 1,025 Milliarden Euro überschreite die Bilanzsumme 2020 wie bereits im Jahr zuvor die Milliardengrenze und sei mit einem Fehlbetrag von rund 280.000 Euro nahezu ausgeglichen, berichtet IIG-Geschäftsführer Franz Danler. Im Vergleich dazu habe der Abgang 2010 noch 17 Mio. Euro betragen.

Die IIG verwaltet eine Vielzahl städtischer Gebäude, darunter sämtliche städtischen Schulen, Kindergärten und Sportstätten. Sie ist nicht nur ein Beteiligungsunternehmen im 100-prozentigen Eigentum der Stadt, sondern spielt als Verwalterin von rund 6000 Stadtwohnungen, 250 Geschäftslokalen und 50 öffentlichen Gebäuden auch eine wichtige Rolle als kommunale Dienstleisterin.

Mit ihren Neubauprojekten trage die IIG zudem wesentlich zur Innsbrucker Wohnungsoffensive bei, befindet Bürgermeister Georg Willi (Grüne). Er verweist auf Investitionen im Bereich Campagne-Areal in der Reichenau oder am Eichhof in Pradl, ebenso auf Sportstätten wie das neue Footballzentrum in der Wiesengasse.

Insgesamt wurde im Vorjahr laut IIG ein Bauvolumen von circa 51,5 Mio. Euro abgewickelt. Davon entfallen rund 23 Mio. Euro auf Neubau-, 14 Mio. Euro auf Sanierungsprojekte, ca. 7 Mio. Euro auf Wohnungssanierungen, 5,7 Mio. Euro auf laufende Instandhaltung und etwa 1,6 Mio. Euro auf Baubetreuungen durch die Immobilien Service GmbH (IISG). Danler hebt unter den Sanierungsprojekten den neuen Schulcampus Wilten hervor, in den rund zehn Mio. Euro flossen.

Von wachsender Bedeutung ist auch bei der IIG der Bereich Klimaschutz und erneuerbare Energieträger. So liefert etwa die neue Solarstromanlage am Dach des Wohnheims Reichenau seit 2020 sauberen Strom, nach IIG-Angaben werden jährlich 25.000 Kilogramm CO2 eingespart. Im Bereich der umweltfreundlichen Energieerzeugung wurden 2020 Projekte im Umfang von ca. 850.000 Euro umgesetzt. Seit dem Vorjahr ist die IIG auch ein Klimabündnis-Betrieb.

Als Ziel gibt Danler aus, den „wirtschaftlich soliden Weg“ beizubehalten. Für das Wirtschaftsjahr 2021 rechne man mit Investitionen in der Höhe von ca. 64,1 Mio. Euro. (TT)


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