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Wanderinnen attackiert und verletzt: Rehbock „Peterl“ gerät ins Visier

In Thiersee hat ein ausgewilderter Rehbock drei Wanderinnen attackiert und dabei eine 23-jährige Deutsche verletzt. Die Jägerschaft prüft nun den Abschuss des Tiers.

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Rehböcke legen ein ausgeprägtes Revierverhalten an den Tag. Menschen greifen sie dabei normalerweise aber nicht an.
© zoom.tirol

Von Nikolaus Paumgartten

Thiersee – Es waren Wolf und Bär, aber auch Luchs und Goldschakal, die in Tirol heuer bereits für zahllose Debatten und gehörig Aufregung gesorgt haben. Jetzt haben die vier ungewöhnliche Gesellschaft bekommen. Doch im Gegensatz zu den großen Beutegreifern braucht es im konkreten Fall keinen DNA-Nachweis, um das Tier zu bestimmen. Denn wer für den Angriff auf eine Gruppe von Wanderinnen im Gemeindegebiet von Thiersee am vergangenen Donnerstag verantwortlich ist, steht fest: ein einjähriger Rehbock, der gleichzeitig eine kleine lokale Berühmtheit ist. So widmete zum Beispiel Jagd in Tirol, die Zeitschrift des Tiroler Jägerverbands, dem Findelkind-Rehbock in der März-Ausgabe einen eigenen Beitrag.


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