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Innsbrucks Stadthotellerie kämpft mit Folgen der Corona-Krise

In den letzten eineinhalb Jahren haben etliche Hotels in Innsbruck zugesperrt. Noch bleibt die Zahl der Betriebe aber relativ stabil.

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Die Lage der Stadthotellerie ist immer noch schwierig, weil internationale Gäste, die einen bedeutenden Teil der Ankünfte in Innsbruck ausmachen, immer noch fehlen.
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Innsbruck – Während sich der Tourismus im Allgemeinen wieder – wenn auch langsam – erholt, leidet die Stadthotellerie nach wie vor unter den Auswirkungen der Corona-Pandemie. Fehlende internationale Gäste und vor allem der immer noch nicht angelaufene Kongress- und Tagungstourismus drücken die Auslastung der Betriebe massiv. Wie wichtig Letzteres ist, zeigt eine Studie des Wifo. Demnach verzeichnet Congress Messe Innsbruck in „normalen“ Jahren jährlich weit über eine halbe Million Besucher bei rund 450–500 Veranstaltungen und ist somit ein wichtiger Motor des heimischen Wirtschaftsgeschehens. Mit rund 360 Mio. Euro Bruttowertschöpfung werden etwa 5800 Arbeitsplätze gesichert, sowie Steuereinnahmen in Höhe von 120 Mio. Euro und Sozialversicherungsbeiträge in Höhe von 62 Mio. Euro generiert.


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