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Bundesheer: Über Berg und Tal, ganz ohne Fernsteuerung oder GPS

Das Heer unterstützt die Entwicklung autonomer Fahrzeuge für das Gelände. Noch lässt die Kür des vollautonomen Fahrens aber auf sich warten.

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Gepäckträger mit Akku: Der Ziesel des Tiroler Unternehmens Mattro kann bis zu 500 Kilo transportiere­n.
© Diehl

Von Wolfgang Sablatnig

Seetaler Alpe –Der Ziesel folgt dem Soldaten auf dem Fuß. Bergauf, bergab, bis zu 45 Grad Steigung, und das je nach Gelände bis zu 40 Kilometer weit. Hans Jürgen Stadler, Geschäftsführer des Schwazer Unternehmens Mattro, hofft, dass das Gerät bald bei der deutschen Bundeswehr zum Einsatz kommt. Das österreichische Bundesheer hinkt etwas nach. „Durch die Pandemie haben wir zwei Jahre verloren“, bedauert Brigadier Michael Janisch, der Leiter des Amtes für Rüstung und Wehrtechnik. 2024 könnte es aber auch beim Bundesheer so weit sein, dass ein selbstfahrendes System wie der Ziesel beschafft wird.


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