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TT-Leitartikel: Bangen um die nächste Wintersaison

Der Sommer ist die Zeit, wo für den Wintertourismus gebaut wird. Dieses Mal werden Landes- und Bundespolitik mehr Mut in der Covid-Frage brauchen. Das Geld, um die Branche ruhig zu halten, haben wir nicht mehr.

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Anita Heubacher

Leitartikel

Von Anita Heubacher

Die Tiroler Landesregierung wollte in die Ferne denken. Zumindest zeitlich. Wohin die Reise in Tirols Tourismus geht, wurde im Rahmen einer Perspektivenwoche abgehandelt. Neu war, dass, sehr zum Ärgernis der Branche, ausgerechnet ein Nicht-Touristiker, nämlich Ex-EU-Agrarkommissar Franz Fischler, den Dialog führte. Ansonsten produzierten die „üblichen Verdächtigen“ viele Ideen und viel Papier.

Vielen Touristikern dürfte nach dem Totalausfall der Wintersaison ohnehin der Nerv fehlen, in die ferne Zukunft zu sehen. Zu sehr drängt die Frage, wie sich die nahe Zukunft, sprich die nächste Wintersaison, gestalten lässt. Macht es Österreich wieder gleich, kann die heimische Branche zusehen, wie in der Schweiz Geld verdient wird. Dort standen vielerorts die Hotels offen und die Bahnen waren in Betrieb. In Sachen Pandemie stand am Ende die Schweiz vergleichbar mit Österreich da.


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