Abgetrennte Hand nach Forstunfall in Oberösterreich wieder angenäht

Ein 34-jähriger Forstarbeiter stolperte und trennte sich die linke Hand mit einer Motorsäge ab. Nun schafften die Ärzte es die Hand wieder anzunähen. Sie sind vorsichtig optimistisch.

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Wien/Hinterstoder – Ein Forstarbeiter hat sich am Montag bei einem Arbeitsunfall in Hinterstoder im oberösterreichischen Bezirk Kirchdorf mit einer Motorsäge die linke Hand abgetrennt. Laut Polizei dürfte der Mann mit laufender Motorsäge gestolpert sein. Im Linzer Kepler-Uniklinikum gelang es den Ärzten die Hand wieder anzunähen, wie das Spital am Dienstag berichtete.

Zu dem Unfall war es laut Polizei gegen 12.00 Uhr auf den Huttererböden in Hinterstoder unterhalb des Speicherteiches Hirschkogelbahn in rund 1.480 Metern Höhe gekommen. Der 34-jährige Forstarbeiter war damit beschäftigt, bei einem Baum die Äste mit der Motorsäge zu entfernen, als er stolperte. Dabei dürfte er mit laufender Motorsäge kopfüber über den Baumstamm gestürzte sein. Die Hand wurde oberhalb des Handgelenkes zur Gänze abgetrennt.

Ein zweiter Forstarbeiter leistete nach dem Unfall Erste Hilfe und setzte die Rettungskette in Gang. Der Schwerverletzte wurde per Notarzthubschrauber nach Linz ins Spital geflogen. Im Kepler Universitätsklinikum wurde er zuerst im Schockraum betreut und dann in den OP gebracht.

Dort gelang es drei Unfall- und Mikrochirurgen in einer neuneinhalbstündigen Operation die Hand wieder anzunähen, die Knochen zu verplatten sowie die Gefäße, Sehnen und Nerven zusammenzufügen. Die Hand sei gut durchblutet und die Ärzte seien vorsichtig optimistisch, hieß es aus dem Spital. Dennoch müsse man jetzt noch eine kritische Phase von drei Tagen abwarten. (APA)


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