Tirol verordnet Abfahrverbote für Fernpassroute ab kommendem Wochenende

Von 31. Juli bis 12. September, jeweils Samstagfrüh bis Sonntagabend, dürfen Durchreisende am Fernpass nicht auf das niederrangige Straßennetz ausweichen. In den vergangenen Wochen war es zu „heiklen Situationen" gekommen, wie das Land mitteilte.

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Die Maßnahme soll die Verkehrs- und Versorgungssicherheit in den Gemeinden gewährleisten.
© Thomas Boehm / TT

Innsbruck/Reutte – In Tirol wird es auch im heurigen Sommer wieder Abfahrverbote für Durchreisende geben. Von 31. Juli bis 12. September wird ein solches auf der Fernpassroute (B 179) im Bereich Reutte Nord und Vils jeweils von Samstag, 07 Uhr, bis Sonntag, 19 Uhr, in beide Fahrtrichtungen verordnet, teilte das Land am Dienstag mit. Ausgenommen sind Ziel- Quell- und Anrainerverkehr, hieß es. Dies sei auf Empfehlung von Experten passiert, hieß es.

Bereits an den vergangenen Wochenenden sei es durch das Ausweichen auf das niederrangige Straßennetz zu „heiklen Situationen" gekommen. „In Anbetracht der beginnenden Schulferien sowohl im benachbarten Bayern als auch in Baden-Württemberg ist von einer weiteren Verkehrszunahme auszugehen. Deshalb aktivieren wir die bewährten Abfahrverbote für den durchfahrenden Verkehr, um die Verkehrs- und Versorgungssicherheit in den Gemeinden aufrecht zu erhalten", sagten Landeshauptmann Günther Platter (ÖVP) und seine Stellvertreterin Ingrid Felipe (Grüne).

Nähere Infos

Die Fahrverbote im Bezirk Reutte betreffen folgende Straßenabschnitte:

  • L 288 Pinswanger Straße (gesamter Verlauf)
  • Zusätzlich ab der Einmündung der Abfahrtsrampe in Fahrtrichtung Pflach bis zum Kreisverkehr Wiesbichl in Pflach
  • L 69 Reuttener Straße (ab Kreuzungsbereich zur L 396 Weißhausstraße / Anschlussstelle Vils) in Fahrtrichtung Pflach bis zum Kreisverkehr Wiesbichl in Pflach

➤ Weitere Informationen und häufig gestellte Fragen zu den Fahrverboten finden Sie unter www.tirol.gv.at/fahrverbote.

Evaluierungen an anderen Hotspots

Bereits vor zwei Jahren hatte es Abfahrverbote gegeben. „Einsatzkräfte hatten massive Probleme, an den Einsatzort zu gelangen und die Versorgung der Bevölkerung sicherzustellen", berichtete er. Man werde auch an den anderen „Tiroler Hotspots" Evaluierungen durchführen, so Felipe. Derzeit sehe man aber in keinem anderen Bezirk Handlungsbedarf. (TT.com)

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