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Vom Ferienwohnsitz zum Homeoffice: Land verteidigt strenge Kontrollen

Anwalt kritisiert überschießenden Vollzug der Freizeitwohnsitzbeschränkungen und „Bespitzelungen“.

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Anwalt Stefan Rass (.l) geht mit den Behörden des Landes hart ins Gericht, Verfassungsexperte Peter Bußjäger mahnt Verhältnismäßigkeit ein.
© TT

Von Peter Nindler

Innsbruck – Für den Wörgler Rechtsanwalt Stefan Rass, der im Auftrag eines Bauträgers ein Rechtsgutachten zu Freizeitwohnsitzen in Auftrag gegeben hat und der Immobilienverkäufer sowie -erwerber vertritt, hat sich die Auseinandersetzung um Freizeitwohnsitze zuletzt in Tirol politisch zugespitzt. „Immer öfter kommt es dadurch zu Vorverurteilungen und Bespitzelung von legalen Wohnungsbesitzern“, kritisierte er gestern in Innsbruck. Ihm geht es darum, dass Nebenwohnsitze sehr wohl zulässig sein müssten. Vor allem die Veränderungen der Informationsgesellschaft und die damit einhergehenden neuen Lebensformen aufgrund der modernen technischen Gegebenheiten werden laut Rass außer Acht gelassen.


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