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Zöliakie als „Krankheit der 1000 Gesichter“: Medikament macht Patienten Hoffnung

Ein lebenslanger Verzicht auf glutenhältiges Getreide ist für Menschen mit Zöliakie unerlässlich. Erstmals gibt es Hoffnung auf ein vielversprechendes Medikament.

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Auf eine herkömmliche Semmel müssen Zöliakie-Patienten verzichten. Das enthaltene Klebereiweiß Gluten macht arge Probleme.
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Von Nicole Strozzi

Innsbruck – Früher gab es eine Handvoll glutenfreie Produkte im Geschäft, heute wird eine große Palette davon angeboten. Das hat auch damit zu tun, dass es plötzlich „in“ ist, sich glutenfrei zu ernähren, selbst wenn es aus medizinischer Sicht nicht nötig wäre. Für Patienten mit Glutenunverträglichkeit (Zöliakie) ist eine konsequente glutenfreie Diät hingegen unumgänglich. Es reichen bereits Spuren von dem Klebereiweiß in Weizen, Roggen, Gerste oder Dinkel und Betroffene bekommen ernsthafte gesundheitliche Probleme. Es kommt zu einer Überreaktion des Immunsystems und zu einer chronischen Entzündung der Dünndarmschleimhaut.


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