Hangrutsch in Wörgl: Undichte Wasserleitung wohl Auslöser

Laut einem Gutachten eines Landesgeologen dürfte eine undichte Wasserleitung Ursache für den Hangrutsch gewesen sein.

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Der betroffenen Familie wurde Entschädigung versprochen.
© ZOOM.TIROL

Wörgl – Eine undichte Wasserleitung dürfte der Grund für den Hangrutsch am vergangenen Donnerstag in Wörgl gewesen sein. Darauf weist das Gutachten eines Landesgeologen hin, zitierte der ORF Tirol die Wörgler Bürgermeisterin Hedwig Wechner (SPÖ) am Donnerstag. Die Bürgermeisterin versprach der vom Erdrutsch betroffenen Familie Entschädigung. Der Hangrutsch sei ein Einzelfall gewesen.

Bei dem Hangrutsch waren zuerst schwallweise große Wassermassen aus dem Hang ausgetreten. Der Wassereintrag könnte laut dem Gutachten der Landesgeologie mit Trinkwasserbauten der Stadtwerke in Verbindung stehen, eindeutig bestätigt werden könne das aber noch nicht, sagte Wechner. Auch sei bei zwei Leitungen "eine Dichtigkeit nicht vollständig bestätigt" worden, berichtete Wechner. Genaueres könne man noch nicht sagen, der Sachverständige der Versicherung sei unterwegs.

Das gesamte Wasser in dem Bereich sei nun abgestellt worden, so Wechner, und es sei auch kein Wasser mehr nachgekommen. Deshalb habe der Landesgeologe die Evakuierung aufgehoben. 16 Bewohner hatten anfangs ihre Häuser verlassen müssen. (APA)

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